Es gibt allerlei Gründe, warum das hier
so lief, wie es gelaufen ist und die möchte ich Euch natürlich
ebenfalls nicht verschweigen.
Grund 1
Der Allianz war der Zustand der Wohnung
offensichtlich vollkommen egal, Hauptsache sie bekamen pünktlich
die Miete für die Klitsche. Sie gaben die Wohnungsangelegenheit
ab in die Hände eines Feldmarschalls, der auch auf Guantanamo
Bay arbeiten könnte. Die Allianz kümmerte sich auch
nicht darum, dass der werte Herr beim Wechsel der Vertragspartner
anwesend gewesen wäre.
Grund 2
Die späteren Eigentümer waren vom Leben
verbittert und knausrig ohne Ende, obwohl sie geschätzte
6000,- Euro monatlich an diesem Mietshaus verdienen dürften.
Zudem nicht entgegenkommend bzw. verständnisvoll, dafür
immer groß mit Ankündigungen etc. die auch rechtlich
nicht gesichert waren.
Grund 3
Wir hätten sofort sagen sollen, dass wir
vor Gericht ziehen.
Grund 4
Vor Gericht wäre wahrscheinlich der Fall
eingetreten, dass der Richter uns angeraten hätte, den Streit
außergerichtlich beizulegen, weil es sich lediglich um eine
"Bagatellsumme" handelt. Nun ja, 1140,- Euro ist schon
eine Stange Geld, wenn ich mir das recht bedenke.
Grund 5
Wir waren dumm genug, Leuten zu vertrauen, die sich stark kriminell
verhalten und nie genug bekommen können!
Grund 6
Man darf kein Übergabeprotokoll unterschreiben,
wenn man damit nicht einverstanden ist. Auch nicht, wenn der Hausmeister
sich aufführt, wie ein kleiner Gnom, denn die haben rechtlich
auch keine Ahnung. Deshalb ist es besser nur zu unterschreiben
mit dem Zusatz "unter Vorbehalt". Dann
ist das auch rechtlich handfest, falls es zu einem Streit kommen
sollte, weil man nicht damit einverstanden war
und es dokumentiert ist. Desweitere ist es gut, wenn man sich
nicht einschüchtern lässt. Wie gesagt, die Damen und
Herren haben auch keine Ahnung!
Ich kann aus dieser Geschichte nur eine Lehre ziehen und bei der
nächsten Wohnung alles anders machen, denn ich bin mehr als
geläutert. Nun ja, mal sehen was noch kommt. In jedem Falle
finde ich es sehr interessant, dass unser Rechtsstaat eigentlich
nur für große Summen quasi zuständig ist und dem
kleinen Studenten hier wenig Handhabe lässt. Vielleicht wäre
es auch clever gewesen, wenn man sich beim Mieterschutzbund hätte
eintragen lassen, aber das kostet natürlich extra und die
übernehmen dann im Falle eines wirklichen Rechtsstreits auch
keine Kosten für irgendwas. Auch nicht das Gelbe vom Ei.
Das nächste Mal kauf ich mir eine Dauerkarte
auf dem Campingplatz!
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