Irgendwann im Oktober 2002 begann diese unsägliche
Geschichte. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt, beschloss
ich kurzer Hand nach meiner Rückkehr, alles anders zu machen.
Ich sagte am Tag des geplanten Umzugs meinem Freund Ohl ab und
war zwei Tage später schon auf dem Weg nach Düsseldorf,
um dort mein neues Studium zu beginnen.
Düsseldorf - oder Schicki-Micki-Hausen
Den ersten Monat konnte ich wunderbar in Jens'
Wohnklo (Studentenwohnheim) verbringen und rückblickend hätte
ich das auch noch länger tun sollen, aber ich wollte nicht
zuletzt aufgrund meiner zahlreichen Studentenheimerfahrungen so
schnell wie möglich raus. Das Wohnungsangebot war auch da
und ich entschloss mich nach einer Suche von ca. zwei Wochen umzuziehen.
Die Wohnung war gut, wenn auch ein wenig abgewohnt, aber genaut
richtig für eine Studentenbude. Der Mitbewohner machte einen
gemütlichen Eindruck, wenn auch ein wenig apatisch, aber
das war mir egal. Ich wollte raus und die Wohnung war es wert.
Die Unterzeichnung der Papiere ging schnell vonstatten, da der
Vermieter die große, ja geradezu übermächtige
Allianz gewesen ist. RuckZuck ging da alles, ohne großes
Übernahmeprotokoll etc. pp, sondern unbürokratisch und
schnell. Geil, dachte ich da noch. Ich fragte zwar meinen direkten
Vormieter noch, ob ich bitte alle Unterlagen haben könnte,
aber er versicherte mir, dass er selbst nicht mehr besäße
und leider schrillten nicht gleich alle Alarmglocken.
Ich war geblendet, dass ich endlich meine eigene Wohnung in der
großen Schicki-Micki-Stadt hatte. Das war erst einmal wichtiger,
wie ich fand!
So sollte es also sein...
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Kapitel 2