Kapitel 2   
WG Witzelstraße

... geschah. Eigentlich ist nicht viel geschehen. Ich habe versucht mal alles auf die Reihe zu bekommen, was mein Studium angeht, aber das war leichter, als ich es mir hätte jemals erträumen lassen und so hatte ich viel Gelegenheit dazu, mich endlich um einen schnellen Internetanschluss zu bemühen.

Telekommunikationsunternehmen

Mit der Firma is(c)h hatte ich nicht sehr viel Glück. Da gab es eine kostspielige Hotline, die rein gar nichts auf die Reihe brachte, wo ich doch lediglich mein Vorhaben kundtun wollte, endlich Kabelzugang zu haben. Dummerweise hat mich an der Uni nochmal so eine Type angequatscht und ich habe einen neuen Versuch gewagt, aber auch dieser blieb irgendwo zwischen Duisburg und Düsseldorf stecken. Mir ist es eigentlich egal wenn Leute kein Geld verdienen wollen, aber wenn ich deshalb über vier Monate ohne schnelle Leitung bzw. ohne irgendeine Leitung auskommen muss, dann geht mir das schon auf den Keks! Nun ja, is(c)h konnte ich mir also abschminken... oder sie mich... dann versuche ich es doch mit Arkor dachte ich mir! Da hatte ich den Anschluss schon, aber auch hier war es ein einziges Fiasko! Wie sich herausstellte ist es nämlich gar nicht einfach, den Anschluss seines Vormieters zu übernehmen, auch wenn alles von der werten Firma Arkor komplett vorbereitet scheint. Die schicken brav ein Anschreiben raus, dass man seine Daten in das Formular eintragen solle, wegschicken, das wäre es schon gewesen. Leider benötigt man dazu auch noch eine offizielle Einverständnigserkläreung des Vormierter, dass er seine Rufnummer auch hergeben will. Dies erklärte man mier allerdings erst nach mehrmaligen Besuchen bei der Arkor Frau in der Berliner Allee! Eigentlich dachte ich bisher, dass nur die Telekom schlechten Service bietet, aber Arkor schafft das spielend. Wenn ich mal alt genug bin, dann kaufe ich mich mal bei denen ein, denn da muss man sicherlich nicht viel leisten können, damit man da weit kommt. Netterweise hat das Beschwerdeschreiben an den Vorstand seine Wirkung nicht verfehlt und ich hab doch wirklich ganze 25,- Euro bekommen. Eine Leitung wäre mir zu diesem Zeitpunkt erheblich lieber gewesen. Das Schlimme ist auch nicht, dass ich keine von denen da bekommen habe, sondern dass sich in diesem komischen Laden nicht die linke zur rechten Hand bekennt und jeder was anderes sagt oder meint. Himmel, wo sind wir denn eigentlich?! Ich hab es inzwischen aufgegeben! Letzten Endes bin ich dann nach fünf monatiger Verspätung bei : QSC : gelandet, mit denen ich zufrieden war. Einziger Wehrmutstropfen ist derzeit, dass sie mir noch mal Geld abgebucht haben. Bin gespannt, wie das letztlich ausgehen mag. Dennoch: sehr schnelle Leitung und wunderbar netter Service. Das es sowas noch gibt?

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Mitmieter

Den gab es ja auch noch. Anfangs war er arbeitslos, hat es aber nicht für gut befunden, mal zu abzuwaschen geschweige denn sich mal an den Putzarbeiten zu beteiligen. Eine neue Arbeit wollte er sich erst im neuen Jahr suchen, denn ein wenig Rumhängen muss auch mal sein. Ui, das mit 26 Jahren, mein lieber Herr Gesangsverein. Mich wundert es ja ohnehin, dass er wirklich noch einen Job gefunden hat, denn wenn man dem nicht in den Arsch tritt, dann geht nichts. Ich hab das jedenfalls nicht getan, da war ich mit zu schade... oder einfach viel zu blöd! In jedem Falle hat es mich letztlich so auf die Palme getrieben, dass ich mir sagte, hier musst Du raus...

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Kapitel 3